Im Einklang mit der Natur und sich selbst

Renée Sintenis, Ausstellungsansicht mit Große Daphne, © VG Bild-Kunst, Bonn 2020,  Foto: Nik Schölzel

Still steht sie da, und, so scheint es, der Realität entrückt. Ihre Arme sind nach oben gestreckt, suchen sich einen Weg Richtung Himmel. Ihr Gesicht wirkt friedlich. Allerdings schwingt auch Traurigkeit mit, als ob sie von etwas Abschied nimmt.

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Bewegung in Bronze gegossen

Den Oberkörper gedreht, den rechten Arm weit nach hinten gestreckt, nur auf Zehenspitzen und Ballen des linken Fußes stehend modelliert Renée Sintenis einen Fußballspieler. Das statische Wort „stehen“ geht in diesem Zusammenhang aber nur schwer über die Lippen, so dynamisch ist der Sportler dargestellt. Selbst seine Haare scheinen der schnellen Aktion angepasst.

Renée Sintenis: Fußballspieler, 1927, Bronze
© VG Bild-Kunst, Bonn 2020
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Wilde Fohlen und eigenwillige Ziegenböcke

Kühn, Zigarette rauchend und selbstbewusst mit hohen Absätzen steht die 1,78 m große Künstlerin neben dem Bildhauer Aristide Maillol, dem Maler Max Liebermann und Albert Einstein. Dabei überragt sie die Männer ein wenig – ein Sinnbild etwa auch für ihre Kunst als Bildhauerin? Aristide Maillol jedenfalls war begeistert von ihren Werken, wie auch wir hier im Museum!

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