ESM neu in Neu-Ulm

Alles neu bei uns. Nach anderthalb Jahren Umbau heißt es bald: Herzlich willkommen im frisch sanierten und neu gestalteten Edwin Scharff Museum am Neu-Ulmer Petrusplatz!

Hereinspaziert! Einmal durchs Museumscafé und den Museumsshop und dann heißt es sich entscheiden: Kunst oder Kinder? Neben den neu konzipierten Ständigen Ausstellungen zu Edwin Scharff und Ernst Geitlinger eröffnen wir am 24. und 25. Februar zwei Sonderausstellungen. Im Kunstmuseum lädt eine Retrospektive zum Werk des Bildhauers Emil Cimiotti unter dem Titel „Denn was innen, das ist außen“ ein. Für Junge und Junggebliebene lockt im Kindermuseum die Mitmachausstellung zum Hören, Sehen und Staunen: „Hör mal, wer da guckt“.

Wir feiern die Wiedereröffnung des Museums am Freitag, den 23. Februar, um 18 Uhr mit einem festlichen Abendprogramm. Am Eröffnungswochenende gibt es dann am Samstag, 24. und Sonntag, 25. Februar, von 10 bis 18 Uhr bei freiem Eintritt ein Programm zum Reinschnuppern. Stay tuned!

Öffnungszeiten: Mo geschlossen, Di, Mi 13 bis 17 Uhr, Do, Fr 13 bis 18 Uhr, Sa, So 10 bis 18 Uhr

Edwin Scharff Museum, Petrusplatz 4, 89231 Neu-Ulm, Tel.0731/70502555, esm@neu-ulm.de, www.edwinscharffmuseum.de

Der Kaffee ist fertig

Der Kaffee ist fertig. Das Café aber noch nicht ganz. Immerhin steht schon fest, wer der Pächter unseres neuen Museums-Cafés werden wird. In seiner November-Sitzung beschloss der Ausschuss für Bildung, Familie und Kultur, dass das Museumsteam dabei mit der Lebenshilfe Donau-Iller zusammenarbeiten kann. Ralph Seiffert, Leiter des Fachbereichs Schulen, Kultur, Sport, Soziales der Stadt Neu-Ulm freute sich, dass mit der Lebenshilfe „ein langjähriger Partner gefunden werden konnte. Wir haben einen Zehn-Jahresvertrag vereinbart“. Beim Pressetermin servierten Museumsleiterin Dr. Helga Gutbrod und Ralph Seiffert den Medienvertretern dann schon mal eine Tasse Kaffee in den neuen Räumen, die aktuell noch eine Baustelle sind.

Ralph Seiffert, Leiter des Fachbereichs Schulen, Kultur, Sport, Soziales der Stadt Neu-Ulm, schenkt Museumsleiterin Dr. Helga Gutbrod Kaffee ein.

Sind bunte Kleckse Kunst? – Das Museum im Rucksack dank Rotary-Spende

Foto: Edwin Scharff Museum

Wir zaubern unsere Kunst derzeit zwar nicht aus dem Hut, aber aus dem Rucksack. Dazu schultern die Museumspädagogen einen von drei Rucksäcken und gehen auf Wanderschaft. Das Museum kann dadurch auch während der Umbauphase museumspädagogische Arbeit leisten und zumindest einen Teil seiner Bildungskooperationen mit Schulklassen und Vorschulkinder fortführen. Seit Frühjahr  haben bereits 30 Gruppen das Museum im Rucksack ausprobiert – nicht nur in Neu-Ulm, sondern auch in der Umgebung, etwa in Weißenhorn, Öpfingen oder Roggenburg.

Ermöglicht wird das „Museum im Rucksack“ durch eine Spende von 8000 Euro des Rotary Clubs Ulm-Donaubrücke. Das Museumsteam hat damit drei Rucksäcke mit den unterschiedlichsten museumspädagogischen Materialien zu drei Themen bestückt. Unter dem Motto „Sind Plastiken aus Plastik? Edwin Scharff, ein Bildhauer aus Neu-Ulm und die Bildhauerei“ nähern sich die Kinder dem Namensgeber des Museums sowie dem Phänomen Bildhauerei und dessen Materialien. Beim Stadt-Rucksack mit dem Titel „Stadt im Rucksack. Was macht die Stadt zur Stadt und wann macht Stadt Spaß?“ geht es um dreidimensionales Denken, gemeinschaftliches Handeln und kreative Ideen. Mit den Materialien aus dem Rucksack bauen die Kinder unter anderem ihre eigene Stadt.

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Auf Entdeckungstour um Neu-Ulm herum

Die Mitglieder des Freundeskreises des Edwin Scharff Museums können sich zwar zurzeit nicht im Museum treffen, doch auf gemeinsame Erlebnisse wird dennoch nicht verzichtet. So machten sich kürzlich einige Mitglieder unter der Leitung des Vorstandsmitgliedes Ulrich Usadel auf, um Neu-Ulms nähere Umgebung „kulturell“ zu entdecken. Erste Station war die sehenswerte Barock-Kirche Mariä Geburt in Witzighausen/Senden. Nach einer kurzen Pause im nahen Kreismustergarten ging es dann weiter nach Weißenhorn. Im dortigen Heimatmuseum erfuhren die Mitglieder von Museumsleiter Dr. Matthias Kunze viel Wissenswertes, sowohl über die Sammlung des Museums als auch dessen Pläne für die Zukunft. Nach einem Rundgang durch die Schlösser Weißenhorns mit Informationen zur Geschichte, Kunst und modernen Funktionalität, ging es vor der Heimfahrt noch in Marzellus‘ Garten – eine von Marzellus Hampp charaktervoll gestaltete Gartenanlage, die als Ort der Ruhe einen schönen Abschluss des sehr positiv aufgenommenen Ausfluges bildete.