Umbauinfo

Das Edwin Scharff Museum hat bis Ende Februar 2018 geschlossen. Warum? Wir bauen für Sie um!

Wir wollen, dass sich unsere jährlich etwa 36 000 Besucherinnen und Besucher noch wohler bei uns fühlen. Daher verlegen wir unseren Museumseingang: Er wird dann nicht mehr durch den Turm der Petruskirche verdeckt. Außerdem erweitern wir das Gebäude um ein Museumscafé. Es wird zum Innenhof zu öffnen sein, so dass dieser im Sommer ebenfalls bewirtschaftet werden kann. In den neuen Eingangsbereich integrieren wir auch den Museumsshop.

Der weitaus größte Teil der Bausumme von 3.054.100 Euro geht in die Sanierung der gesamten technischen Ausstattung des Museums, von der die Besucher direkt profitieren werden. Zudem möchten wir die Ausstellungsräume so gestalten, dass noch mehr Menschen mit besonderen Bedürfnissen gerne zu uns kommen.  

Nach dem Umbau herrschen im Museum auch im Sommer angenehme Temperaturen für die Besucher. Zudem braucht es für die wertvollen Gemälde, Grafiken und Skulpturen, die uns für Ausstellungen geliehen werden, ein kontinuierliches Raumklima, das nun durch eine neue Klimaanlage deutlich verbessert werden wird, so dass wir weiterhin hochkarätige Kunst ausstellen können. 

Blick in den leeren Wechselausstellungsraum

Sind während der Umbauphase alle Ausstellungen geschlossen?

Ja, sowohl das Edwin Scharff Kunstmuseum wie das Edwin Scharff Kindermuseum sind während dieser Zeit geschlossen.

Das ganze Museum wird vom Keller bis zum Dach ausgeräumt und von oben bis unten saniert. Auch die vielen Sammlungsgegenstände, die sich in den Depots befinden, müssen ausgelagert werden. Nur die Verwaltung im Dachgeschoss bleibt.  

Blick in das leergeräumte Depot des Museums

Was passiert während des Umbaus hinter den Kulissen?

Unser Team wird hinter den Kulissen weiter arbeiten. 

  • Die ständigen Sammlungen zu Edwin Scharff und Ernst Geitlinger werden neu konzipiert und sollen dann nach dem Umbau mehr mediale Vermittlung – akustisch, visuell und haptisch – als bisher bieten.
  • Wir nutzen die Zeit, um viele der etwa 15.000 Sammlungsgegenstände zu begutachten, zu ordnen, zu fotografieren und digital zu inventarisieren. Denn: Nur ein Bruchteil – weniger als ein Prozent der Sammlung! – ist im Museum ausgestellt.
  • Die Homepage des Museums wird komplett überarbeitet.
  • Alle „Impulsräume“ und Mitmach-Stationen werden überholt, neu durchdacht und erneuert.
  • Wir planen die Ausstellungen für die nächsten Jahre und arbeiten an einer spannenden Ausstellung zur Wiedereröffnung.  
  • Und nicht zuletzt informiert eine Art „Museumsblog“ auf der Webseite regelmäßig vom Geschehen rund ums Museum und von seinen Mitarbeitern.
Museumsleiterin Dr. Helga Gutbrod vor dem „Trümmerhaufen“ ihres früheren Eingangsbereichs. Hier wird ein neues Museumscafé geschaffen.

Wir sind trotzdem für Sie da: „Das Edwin Scharff Museum unterwegs“

Wir haben verschiedene Pläne – weitere Informationen finden Sie in Kürze hier. Die Termine werden nach wie vor in unserem Terminkalender auf der Museums-Homepage und in den Medien veröffentlicht. 

Zudem bleiben zwei Museumspädagogen an Bord. Sie führen die Ganztages-AGs, die zum Teil schon viele Jahre mit unseren Schulpartnern bestehen, weiter und arbeiten in jeder Schul-Woche mit sechs AG-Gruppen in deren Schulen.

Und natürlich trifft sich der Freundeskreis des Edwin Scharff Museums weiterhin und unternimmt Ausflüge.